Endlich ist es soweit – die Saison 10 der afterWork Racing League hat begonnen. Erwartungsvoll sind die racemonkeys Christopher (alias: Logseit) und Rolaf Rasch (alias: Olaf) in ihre erste Saison gestartet.

Der Porsche 911 RSR ist das Fahrzeug der Wahl mit denen die beiden racemonkeys Piloten die neue Saison bestreiten werden. Logseit ist mit der Startnummer #84 unterwegs und Rolaf Rasch’s Dienstfahrzeug trägt die Nummer #71.

Durch ein glücklichen Zufall konnte sich Rolaf Rasch einen der begehrten Startplätze in der Liga 10 sichern, während Logseit in der nicht weniger uninteressanten Ü-Liga B seinen ersten Liga Start absolvierte. Das erste Rennen führte die Fahrer nach Saint Croix wo die Streckenvariante A und 19 Rennrunden auf dem Rennkalender stand. Die knapp 9,5 KM lange fiktive Strecke mit 21 Kurven liegt in Frankreich an der Grenze der Départements Alpes-de-Haute-Provence und Var.

// Rennbericht » Liga 10 | 1. Rennen – Saint Croix (02.06.2021) // 

Auf Startplatz 8 gelegen ging Rolaf Rasch ins Rennen. Die sich hinter ihm befindlichen Fahrer  DPM_KC1900VFL, mz111 und IVR Alex hatten einen besseren Start und konnten sich auf den ersten Metern vor den racemonkeys Driver setzten. Auf Platz 11 zurück liegend kämpfte sich Rolaf kontinuierlich nach vorne und konnte sich so nach fünf Rennrunden auf den 6 Platz hinter TRR Wombat setzten. Dieser war zu diesem Zeitpunkt in Positionskämpfen mit DPM_KC1900VFL und MacVanDamm verwickelt.

The Roadrunner Pilot TRR_Wombat ging in der 6. Runde in die Box, während DPM_KC1900VFL, Corvette Fahrer MacVanDam und Rolaf_Rasch mit seinem Porsche noch eine Runde draußen blieben. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich der Polesetter Streetdriver12 vom Team Roadrunner und sein Verfolger TSG-Crossy bereits einige Sekunden von der Verfolgertruppe absetzten können.

Rolaf Rasch kam als erstes aus der Box und konnte sich vor den grünen Aston Martin Vantage mit Fahrer TRR_Wombat setzten. Dieser wurde wiederum wieder von MacVanDam und DPM_KC1900VFL attackiert. Rundenlang kam es hier zu diversen Positionskämpfen zwischen dem Quartett. MacVanDam konnte sich dann schließlich mit seiner bärenstarken Chevrolet Corvette C7 immer mehr absetzen. Auch BMW M6 Fahrer DPM_KC1900VFL konnte einige Meter gutmachen während Rolaf Rasch und TRR_Wombat weiterhin um Platz 5 fighteten. 

Während der Überrundung von DerColumbus, aus dem Team Drive So Serious, musste Roadrunner Pilot TRR Wombat etwas die Ideallinie verlassen und kam dabei auf die verschmutze Streckenseite. Beim anbremsen vor der 90 Grad Linkskurve an der Brücke kam es dann leider zu einem folgenschweren Fahrfehler. Eh er sich versah landete der grüne Aston Martin des TRR Teams samt Besatzung in der Streckenbegrenzung. 

Rolaf Rasch konnte diesen Fahrfehler für sich nutzen und sicherte sich daraufhin Platz 5, während TRR Wombat sich mit seinem havarierten Aston Martin wieder auf die Strecke kämpfte um dort mit dem beschädigtem Fahrzeug noch das Rennen zu Ende zu fahren.

Von Entspannung für die letzten noch zu absolvierenden Runden war allerdings keine Spur. Denn Rolaf Rasch wollte den Abstand zum vor ihm liegenden BMW M6, pilotiert von DPM_KC1900VFL verkürzen um sich so noch ggf. den 4 Platz zu sichern. Aber auch von hinten drohte Gefahr, da PZ-HeVi zum Angriff geblasen hat. Der Nissan GTR Driver brannte eine gute Runde nacheinander in den Asphalt und kam so gefährlich nah an Rolaf Rasch heran. Dennoch konnte Rolaf sich im ersten Rennen den 5. Platz vor PZ-HeVi und hinter DPM_KC1900VFL in der frischen afterWork Racing League Saison in Liga 10 sichern.

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In einem spannenden Qualifikationsrennen konnte der racemonkeys Porsche mit der Nummer 84, der von Logseit gefahren wird, die Startposition 7 sichern.

In der vierten Startreihe stand nun der grau-rote Bolide aus dem Hause Porsche. Mit 399 KW gehört der Zuffenhausener nicht zu den stärksten Gruppe 3 Fahrzeugen im Feld. Die vor ihm liegenden Mercedes AMG GT können mit 457 KW mehr Power vorweisen. Ebenso gehen die Aston Martin mit mehr KW, nämlich 430 KW an den Start,  aber all das imponiert racemonkeys Driver Logseit nur wenig. Von Start an puscht er mit seinem 911er und schiebt sich so an das Teilnehmerfeld vorbei auf Platz 5.

Ein Fahrfehler in der zweiten Runde nutze grabCORE, ebenfalls mit einem Porsche 911 RSR unterwegs, aus und setzte sich vor Logseit. Der trotz imposanten Dreher einen Einschlag in die Leitplanke verhindern konnte. Auf den siebten Platz zurückgefallen versuchte sich der racemonkeys Driver mit seinem grau-rotem 911er wieder nach vorne zu schieben.

Runde für Runde kämpfte Logseit sich nach vorne. Seinen planmäßigen Boxenstopp legte er nach der 6. Runde ein und kam als zehnter wieder zurück ins geschehen. Mit frischen Reifen auf dem GT3 Boliden ging es wieder mit voller Kraft nach vorne.

Die 9,5 KM lange Strecke lässt Runde für Runde die Reifen an die maximale Belastung kommen. Dieser Verschleiß stellt den Fahrer vor immer wiederkehrenden Herausforderungen. Denn was in der Runde zuvor noch ein idealer Bremspunkt war kann in der nächsten schon der falsche sein – und ein Abflug ist vorprogrammiert.

Den zweiten geplanten Stopp absolvierte der Porsche Pilot vom racemonkeys Team am Ende der 13. Runde.

Immer auf der Suche nach dem maximalsten Grip und der kürzesten Rundenzeit spult Logseit sein Rennen ab. Mit immer weiter ausgebautem Abstand zu seinen Verfolgern konnte sich der 911er Fahrer auf seinem erkämpften 5. Platz ein schönes Zeitpolster erarbeiten.

Wie sein Team Kollege Rolaf Rasch konnte Logseit das Rennen auch als fünftplatzierter in seiner Liga beenden. Beide racemonkeys konnten sich so die ersten wertvollen Punkte in der Meisterschaft sichern. Mit jeweils 14 Punkten auf dem Konto geht es in der nächsten Woche zum  Blue Moon Bay Speedway . Gefahren wird dort der Innen Kurs A. Die A-Infield-Strecke des Blue Moon Bay Speedway ist eine 3,35 KM lange Strecke mit technisch anspruchsvollen aufeinanderfolgenden Kurven.

Bildergalerie: 1. Rennen aWRL | Liga 10 | Saint Croix (02.06.2021)

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